Reisebericht: wöchige Rundreise quer durch Costa Rica

Hier sollt ihr posten, wie ihr Costa Rica erlebt habt. Was habt ihr zu berichten ? Eindrücke und Erlebnisse jeglicher Art...
Skvg
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Reisebericht: wöchige Rundreise quer durch Costa Rica

Beitragvon Skvg » Di 9. Okt 2012, 16:15

Liebe Leute, nachdem unser CR Urlaub leider schon länger zurück liegt komme ich zurück mit eine Link für alle die gerne unseren "Blog" über Costa Rica sehen möchten --->

http://kathi-zweng.blogspot.co.at/2009/ ... match.html

Weiters eine ganz große BITTE AN ALLE - ich und meine Freundin Kathi nehmen derzeit bei einem Reisegewinnspiel teil - entscheident ist - wer die meisten "likes" für sein Foto bekommt - jedenfalls haben wir uns für ein Foto entschieden welches wir 2008 in CR auf der wunderschönen "Peninsula de Osa" geknipst haben. BITTE Votet für uns - und nehmt euch hierfür 10 Sek Zeit; einfach voten und den zugesendeten Bestätigungslink (per Mail) bestätigen - jede Email Adresse kann nur 1x teilnehmen !!!! DANKKKEEEE Lg aus Wien Stefan u Kathi !!!

http://www.erlebnisreporter.at/profile/1172

ps: unseren damals angefertigten Reisebericht werd ich euch auch noch Online stellen Bild
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3 wöchige Rundreise quer durch Costa Rica (bisschen Panama)

Beitragvon Skvg » Di 9. Okt 2012, 16:16

und nun der Reisebericht für alle Interessierten Bild
und bitte bitte bei obigen LINK für unser Foto voten - und an alle Freunde weiterleiten (bis 28Okt. 2012 möglich) !


Die letzten 3 Wochen waren unglaublich genial, hatten jedoch ein "schlimmes" Ende.

Stefan hätte ja am 1. April abends ankommen sollen. Da jedoch sein Flug in München schon Verspätung hatte, hatte er in Amsterdam schon den Anschlussflug nach New York versäumt. Nach vielem Diskutieren bot man ihm einen Flug nach Panama City an und von da aus einen Flug nach San Jose an. Jedenfalls wollte ich mich am 1. April schon fast auf dem Weg zum Flughafen machen, als mich Stefan von Panama aus anrief und mir mitteilte, dass sie ihn nicht in den Flieger lassen wollen, weil der Flug offenbar überbucht wurde.
Er kam also erst am nächsten Morgen an.

An diesem Tag machten wir eine Runde durch San José, wo ich ihm die wenigen sehenswerten Dinge dieser eher trostlosen Stadt zeigte und ihn in die costaricanische Küche einführte. Am 03. April fuhren wir nach Manuel Antonio wo wir wieder in dem kleinen Hotel unterkamen, wo ich schon mit David, Carolina und Gerald war. Dort bekam man die Wirtschaftskrise zu spüren. Obwohl die Semana Santa (Osterwoche) vor der Tür stand, waren wir die einzigen Gäste im Hotel. Wir machten es uns also alleine am Pool und an diesem traumhaften Strand gemütlich und ließen uns am nächsten Morgen wieder von Affen aufwecken, die über das Dach unserer Kabine liefen.

Am 05. April brachen Stefan und ich in den Süden nach Dominical, dem Surferparadies schlechthin, auf. Der Weg dorthin war schon sehr abenteuerlich – je weiter man in den Süden kommt umso schlechter werden die Straßen. Wir sind stundenlang nur auf den ärgsten Feldwegen gefahren. Als wir angekommen sind, lag die totale Staubschicht auf unseren Sachen Bild

Der Strand war leider wirklich NUR für Surfer geeignet. Die Wellen waren immens hoch und wegen der starken Strömung ertrinken dort immer wieder Schwimmer. Also machten wir uns gemeinsam mit der Kanadierin Delphine, die wir dort kennen gelernt hatten am nächsten Tag auf dem Weg zu einem angeblich schönen Wasserfall in der Nähe. Wir ließen uns in das nächste Dorf fahren und von dort aus musste man 10 Kilometer zu Fuß zurück legen. Der Weg hatte sich jedoch mehr als gelohnt. Auf dem Weg sahen wir einen Tukan in freier Natur. Der Wasserfall war eines der schönsten Dinge, die ich in meinem Leben gesehen habe. Glasklares Wasser fiel 60 m in die Tiefe wo sich ein kleiner See angestaut hatte, in dem man baden konnte. Und das Beste: es war keine Menschenseele außer uns da!

Am 07. April fuhren wir weiter nach Piedras Blancas. Ich hatte diese Unterkunft ausgewählt, weil ich unbedingt das Projekt "Regenwald der Österreicher" sehen wollte, wenn ich schon in Costa Rica bin. Michael Schnitzler (der Enkel von Arthur Schnitzler) hatte 1993 begonnen Regenwald aufzukaufen um ihn vor Abrodung zu schützen. Dieses Gebiet war zwar vorher schon offiziell Schutzgebiet. Dies wurde jedoch in der Praxis oft nicht beachtet. Jedenfalls hat Michael Schnitzler in der Zwischenzeit 16.000 Österreicher dazu bewegt 2.000.000 Euro zu spenden. 50m2 kosten 7 Euro falls jemand an einem Stück Regenwald in CR interessiert ist… Bild

Der Besuch in diesem Regenwald war unglaublich. Es war dichter Dschungel wie man ihn sich vorstellt. Da das Projekt kleiner ist, wird es eher selten von Touristen besucht. Stefan und ich kletterten 4 Stunden durch den Dschungel und sahen dabei keine Menschenseele. Wir sahen jedoch zB wie eine Schlange mit einem relativ großen Gecko kämpfte. Die Schlange gewann.

Und die Unterkunft war auch alles andere als alltäglich. Wir wohnten bei einem französisch-kanadischen Ehepaar, das vor Jahren ein Baumhaus gebaut hatte und dieses nun vermietete. Die beiden wohnten im Nichts. Der Busfahrer ließ uns mitten auf der Bundesstraße raus von wo wir über einen Weg durch den Wald zu ihrem Haus gelangten. Das Baumhaus war direkt an ihr Haus gebaut und war unglaublich. Es gab eine Dusche und eine Toilette mit Spülung auf dem Baumhaus. Außerdem war das Bett in der 2. Etage, wohin man über eine Leiter gelangte. Das Ganze hört sich vielleicht sehr aufwändig und luxuriös an – es war jedoch wirklich nur ein gezimmertes Baumhaus wie man es sich vorstellt. Die Dusche war zB eine Brause in der Mitte des Hauses. Abends waren einige Gelsen und Riesenameisen unterwegs – aber ich fands einfach toll! Das Bett hatte ein Gelsennetz, deswegen störte das Ungeziefer nicht allzu sehr. Das einzige Tier, das plötzlich mitten in der Nacht in unserem Bett saß war die Katze der Familie. Das war ein schöner Schrecken für Stefan, weil er nicht sicher war was dieses Fellknäuel bei seinen Füßen nun wirklich ist – war witzig… Bild
Man schlief nachts mit den Grillen ein und wachte mit den Vögeln und Hähnen auf – das war eine der schönsten und außergewöhnlichsten Unterkünfte meines Lebens. Die Familie hatte einen kleinen Bauernhof und legte sehr viel Wert auf Natur. Wir durften deren Küche verwenden. Jedenfalls kochte ich gerade unsere Spagetti, als ein Riesenfrosch hinter dem Ofen hervor kam. Die Hausbesitzerin meinte nur:"Ah, der wohnt hier" und stupste ihn wieder hinter den Ofen zurück. Später als sie nicht mehr da war, kam er wieder und hüpfte quer durchs Wohnzimmer. Ich hab ihn gelassen. Es war klar, dass so viele Tiere im Haus waren, weil es keine einzigen Fenster hatte. Ich weiß nicht, wie sie das Haus vor Einbrechern schützen – ich fand dieses natürliche Feeling jedenfalls toll.

Unsere nächste Station war Drake auf der Peninsula de Osa im Südwesten Costa Rica's. Diese Halbinsel ist das jungfräulichste Gebiet Costa Rica's. Es gibt erst seit 2002 elektrischen Strom und Wasser gibt es auch nicht immer. Es ist unglaublich aufwändig nach Drake zu gelangen, weil es so gut wie keine Straßen gibt. Wir fuhren mit dem Bus bis nach Rincon und nahmen uns von da aus mit Nick (USA) und einem Briten ein Taxi. Wir mussten mit diesem Pick-Up-Jeep durch 3 Flüsse und über halsbrecherische Brücken fahren, die teilweise nur aus 2 Baumstämmen bestanden. Dort blieben wir 3 Nächte in einem Hostel, das von einem jungen, sympathischen Tico namens Norlyn geführt wurde. Am nächsten Tag (10. April) gingen wir mit Nick und dem Briten (ich hab leider inzwischen seinen Namen vergessen) 12 Kilometer parallel zum Meer um an einen bekannten außergewöhnlich schönen Strand zu gelangen. Auf dem Weg dorthin sahen wir immer wieder einsame wunderschöne Strände – und Affen. Bild

Am 11. April fuhren Stefan und ich mit dem Bootstaxi zum Nationalpark Corcovado, der als bester Nationalpark Costa Rica's bekannt ist, weil er die vielfältigste Flora und Fauna hat. Wir haben Schlangen, einen Tapir, einen Nasenbären, verschieden Affenarten etc. gesehen. Es war wirklich beeindruckend. Stefan und ich waren nur erst etwas enttäuscht, weil es geheißen hat, dass man nur auf der Peninsula de Osa Aras (die großen rot-gelb-blauen Papageie) sehen kann und wir nicht mal im Nationalpark einen gesehen hatten. Jedenfalls schmissen Stefan und ich uns danach am Nachmittag noch auf den Strand und als wir da so lagen, flog plötzlich ein Schwarm Aras vorüber. Das war so beeindruckend und wunderschön.
An diesem Abend hatten wir sehr strange Erlebnisse im Hostel, die ich euch mal irgendwann anders erzähl Bild

Am nächsten Morgen hatten wir viel vor: Stefan und ich wollte es rüber an die Karibikseite in einem Tag schaffen. Uns wurde schon gesagt, dass dies nicht möglich sei, weil es einfach zu weit ist und die Wege schlecht sind, doch wir wollten es zumindest mal versuchen. Da sich mitten in Costa Rica eine Gebirgskette mit Bergen höher als 4000m zieht, kann man in Costa Rica das Land nicht von der Pazifik- zur Karibikseite queren. Wir hätten also nach San José zurück fahren müssen. Also beschlossen Stefan und ich das Land in Panamá zu queren und gleich ein paar Nächte auf der Inselgrupee Bocas del Toro zu bleiben, wo ich eh schon mit Matt war.

Dort herrschte wieder Karibikfeeling pur. Am nächsten Tag schmissen Stef und ich uns wieder auf einen einsamen Strand. Am darauffolgenden Tag machten wir wieder die Bootstour inklusive Delfine, Schnorcheln und Red Frog Beach, die ich schon mal gemacht hatte. Sie war wieder atemberaubend und dieses Mal sahen wir sogar die kleinen roten Pfeilgiftfrösche.Wir nahmen also ein Wassertaxi und ein normales Taxi um an die Grenze zu Panamá zu gelangen. Von dort aus nahm uns ein unglaublich nettes Pärchen mit in die nächstgrößere Stadt David mit. Von da nahmen wir einen Bus an die Karibikseite und von da aus ein Wassertaxi nach Bocas del Toro. Jedenfalls hatten wir unglaublich viel Glück und schafften es bis 19:00 nach Bocas

Wir schliefen wieder im gleichen Hostel wie ich letztes Mal. Dort traf ich Spanier und merkte erst wie sehr ich mich schon an das Tico-Spanisch gewohnt hatte.

Am 15. April fuhren wir an der Karibikküste wieder Richtung Norden nach Puerto Viejo im Südosten Costa Rica's. Dort hingen wir nachmittags in Hängematten am Strand. Anfang der 90er Jahre gab es an der Karibikküste ein ganz schlimmes Erdbeben weswegen die Korallenriffe um 1,5m angehoben wurden und somit teilweise über der Wasseroberfläche liegen und deshalb abstarben. Zwischen den Riffen sammelt sich Wasser – man fühlt sich wie in einem Pool mitten in Meer wenn man in einem dieser Wasseransammlungen liegt.

Am 16. April borgten wir uns Fahrräder aus und fuhren zu einem Strand in der Nähe. Als Stefan gerade ein Loch grub um mich im Sand einzugraben, lernten wir Luis aus Panamá kennen, der gerade an uns vorüberging. Er arbeitete für 6 Monate in einem Cafe in Puerto Viejo. Er schlug uns vor, mit uns weiter vor zu einer natürlichen Brücke zu gehen – also eine Brücke unter der das Meer durchfloss, die natürlich entstand und aus Erde und Stein bestand. Es war so aufregend – wir sahen unglaublich viele Krebse und gingen unter der Brücke durch wo wir bis zur Brust im Wasser mit unserem Gewand standen. Wir hätten das alles nie gesehen, wenn wir ihn nicht kennen gelernt hätten. Abends haben wir ihn dann bei ihm im Cafe besucht wo er uns zeigte, wie man Kaffeebohnen anröstet. Er war echt unglaublich nett.
Wir haben uns dann abends mit ihm und einem österreichisch-türkischen Pärchen (Felix und Hacer), das wir bei uns im Hotel kennen gelernt haben mit ein paar Bieren an den Strand gesetzt.

Am 17. April machten Stefan und ich uns auf den Weg nach San José von wo aus wir einen Bus weiter in den Norden nach La Fortuna machten, wo ich schon mit den amerikanischen Mädels war. Dort steht der Vulkan Arenal – einer der 10 aktivsten Vulkane weltweit. Letztens hab ich nur leider nicht viel gesehen, weil es ganzes Wochenende geregnet hatte. Am 18. April machten wir am Morgen eine Canopytour. Wir ritten zunächst mit Pferden hin und schwangen uns dann auf Seilen durch den Dschungel – teilweise in 60m Höhe. War lustig – mit Stefan "der ja angeblich eh keine Höhenangst hat" *g*

Abends wanderten wir zu einem Aussichtspunkt von dem man die Lava fließen sehen konnte. Am nächsten Abend gingen wir wieder in eine der Hot Springs und ließen es uns bei einem Cocktail gut gehen.Wir hatten Glück, weil die Nacht klar war. Danach fuhren wir zu einem Fluss, in dessen Wasser, das vom Vulkan auf 35 Grad geheizt wurde, man baden konnte. Traumhaft!

Am 20. April fuhren wir zurück nach San José und da begann die Unglückssträhne. Als ich kurz vor San José unseren Rucksack nehmen wollte war er weg. Er wurde uns im Bus unter den Füßen weggestohlen. Ich hatte meine Kamera, VISA Karte und meinen IPOD darin. Außerdem hatte ich alle e-mail Adressen von den Leuten die wir kennen gelernt hatten drinnen. Mir tut das schon sehr leid, dass ich zB zu Luis keinen Kontakt mehr aufnehmen kann.

Am nächsten Tag borgten wir uns noch ein Auto aus, um noch mal zum Vulkan Irazu (1 Stunde von San José) zu fahren. Als ich rauf fuhr begannen meine Nieren schon zu schmerzen und es wurde immer schlimmer. Runter musste schon Stefan fahren. Der Autovermieter brachte mich dann zur nächsten Apotheke weil ich nicht mehr aufrecht gehen konnte. Die Schmerztablette halfen leider nicht wirklich und als ich bei David war wusste ich schon nicht mehr wie ich mich setzen oder legen sollte, weil die Schmerzen so unerträglich waren. Nachdem ich bis 21 Uhr 2 Mal erbrochen hatte, beschlossen wir ins Krankenhaus zu fahren. David und Carolina waren so lieb und fuhren uns. Als ich dann endlich irgendwann die Infusionen bekam, war es wie der Himmel. Ich schlief dann fast ganze Zeit und bekam nicht mehr viel mit. Ich hatte einen schlimmen Harnwegsinfekt, der sich offenbar auf die Nieren schlug. Ich war froh, dass ich den nicht am Tag der Heimreise bekommen hab – das wäre die Hölle gewesen.

Am nächsten Tag schlief ich lange und wir besuchten dann noch kurz Espíritu Santo um mich zu verabschieden. Und am 23. April ging es dann heimwärts über New York, Amsterdam und München.

Ich hatte eine sehr eindrucksvolle unvergessliche und intensive Zeit in Costa Rica.
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Beitragvon Nico » Mi 10. Okt 2012, 05:14

Sehr schöner und ausführlicher Reisebericht. so soll es sein, wir danken hierfür !

LG Nico
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Beitragvon cascavala » Mi 10. Okt 2012, 07:44

Hallo Kathi (?),

wann war denn die Reise - 2008 oder 2009? Denn in Deinem Blog schreibst Du von 2009 und hier von 2008 ...
Bei dem Bild zum Wettbewerb schreibst Du, dass Ihr 12 km gewandert seid. Welche Strecke seid Ihr denn da gelaufen, denn aus dem obigen - interessanten - Bericht geht nur hervor, dass Ihr die Strecke mit einem Pickup gefahren seid?!

Beste Grüße
cascavala
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Beitragvon Skvg » Mi 10. Okt 2012, 13:31

Hey; der exakte Reisezeitraum war von Anfang Februar - bis Ende April 2009 (upps hab mich da verschrieben)! Die ersten beiden Monate war ich bei einer Kinderorganistation in San Jose ("Espíritu Santo") tätig. Das letzte Monat sind wir dann durch CR gereist;

Auf der Peninsula de Osa sind wir ganz einfach mit Turnschuhen bewaffnet quer durch den Dschungel gestapft (meistens quer zum Strand) - ein genialer Trampelpfad; aufgrunddessen das wir unser Handy dabei hatten (mit einen speziellen "App" - welches die Distanz über GPS misst) wussten wir - das wir pro Richtung an die 6km zurückgelegt hatten. Wie wir jetzt genau gelaufen sind - kann ich dir aber leider nicht mehr sagen. Nehme aber an - das es im Dschungel zig Wege gäbe die man nehmen kann & jeder birgt sein eigenes Erlebnis :)

LG aus Ö
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Beitragvon Nico » Mi 10. Okt 2012, 20:44

Vor allem ist es nicht ganz ungefährlich und nicht zur Nachahmung empfohlen, nur mit Turnschuhen im Regenwald rumzuspazieren.
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Siehst Du die Gefahr ?

(Foto © by travel-to-nature)

Naja, und wenn die Akkus im Handy alle sind, wars das mit der Orientierung... Bild

LG Nico
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Beitragvon cascavala » Do 11. Okt 2012, 14:33

Also entweder bin ich blind, oder das gefährliche Tier (?) ist verdammt gut getarnt, oder ist es - wie ich vermute - eine Falle (man sieht im Hintergrund Querseile)?

Bitte um Auflösung Bild ...
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Beitragvon Nico » Do 11. Okt 2012, 18:15

Das gefährliche Tier ist links unten zu sehen und in Gestalt einer (grünen) Giftschlange...

Wenn die beißt hat man wegen des gewebezersetzenden Giftes ein Problem... ;-)
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Beitragvon cascavala » Do 11. Okt 2012, 19:42

Das ist ja verrückt. Auf den Fleck hatte ich bestimmt 20ig Mal geschaut und die Schlange nicht gesehen ... Bild
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Beitragvon Nico » Fr 12. Okt 2012, 05:22

Mir ging das in Costa Rica schon so. wollte einen kleineren Baum wegen der besseren Aussicht hochkraxeln und wurde dann in letztem augenblick noch gewarnt. Die Palmlanzenotter auf dem Ast hatte ich nämlich nicht gesehen und das hätte sehr böse enden können. und zwar nicht für die Schlange.

Oder auch wenn mir ein Guide eine Richtung aufzeigte, in der er ein bestimmtes Tier gesehen hat: Ich musste zig mal hinsehen, bevor ich den schönsten Vogel überhaupt - ein Quetzal-Männchen - gesehen habe. Unsere (mitteleuropäischen) Augen sind einfach nicht geschult auf sowas...
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